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	<title>nitzsche.info/ &#187; Medien</title>
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	<description>Webdesign, Webentwicklung und Beratung</description>
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		<title>Preisgestaltung</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 13:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nitzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellen Sie sich vor, Sie betreten eine Metzgerei. Sie treten an die Warenauslage, in Höhe der belegten Brötchen, und lächeln die Wurstfachverkäuferin an. Stellen Sie sich weiter vor, Sie wären auf dem Weg zur Arbeit, würden einen edlen Anzug und eine Aktentasche aus feinem Nappaleder tragen. Und nun der Dialog:

Sie: „Guten Morgen, junge Frau. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellen Sie sich vor, Sie betreten eine Metzgerei. Sie treten an die Warenauslage, in Höhe der belegten Brötchen, und lächeln die Wurstfachverkäuferin an. Stellen Sie sich weiter vor, Sie wären auf dem Weg zur Arbeit, würden einen edlen Anzug und eine Aktentasche aus feinem Nappaleder tragen. Und nun der Dialog:</p>
<dl>
<dt><strong>Sie:</strong> „Guten Morgen, junge Frau. Ich hätte gern zwei belegte Brötchen. Das eine mit Trüffelleberwurst und das andere mit Putenbrust.“</dt>
<dd><strong>Wurstfachverkäuferin:</strong> „Trüffelleberwurst und Putenbrust, gern. Da Sie zwei Zutaten gewählt haben, die auf Geschmack schließen lassen, und Sie elegant gekleidet sind, verraten Sie mir bitte einmal Ihr Jahresgehalt (brutto)?“ </dd>
<dt><strong>Sie:</strong> <em>stotternd</em> „Ja, aber … naja, so etwa 80.000 EUR, und ein Firmenwagen. Wieso?“ </dd>
<dd><strong>Wurstfachverkäuferin:</strong> „Sehen Sie, das spielt eine große Rolle. Ich ziehe Ihr Jahresgehalt zur Berechnung des Verkaufspreises der Brötchen heran.“ </dd>
<dt><strong>Sie:</strong> „Wieso denn das? Ich würde mir die Brötchen auch kaufen, wenn ich weniger Geld verdienen würde!“ </dd>
<dd><strong>Wurstfachverkäuferin:</strong> „Das mag sein, aber es ist ja nicht der einzige Faktor, der einfließt. Wo haben Sie denn vor, die Brötchen zu essen?“ </dd>
<dt><strong>Sie:</strong> <em>irritiert</em>„Auf dem Weg zur Arbeit, in der Tram.“ </dd>
<dd><strong>Wurstfachverkäuferin:</strong> <em>wissend</em> „Ah, ja. Essen Sie die Brötchen allein, oder teilen Sie sie mit jemandem?“ </dd>
<dt><strong>Sie:</strong> <em>leicht ärgerlich</em> „Ich esse sie allein. Es muss ja schließlich bis zum Mittagessen reichen. Aber wieso …“ </dd>
<dd><strong>Wurstfachverkäuferin:</strong> <em>belehrend</em> „… wieso ich das frage? Nun, das ist ganz einfach. Wir müssen uns natürlich positionieren. Nicht jeder darf einfach so in jeder Umgebung unsere Brötchen essen – und schon gar nicht teilen. Je besser Sie verdienen, desto mehr bezahlen Sie natürlich auch für das Brötchen. Essen Sie es beispielsweise zur Hälfte in der Tram und zur Hälfte im Park während der Mittagspause, erhöht sich der Preis natürlich abermals. Auch, dass Sie das Brötchen auf deutschem Boden essen, kommt Ihnen zu Gute – stellen Sie sich vor, Sie nähmen die Brötchen mit nach Miami und würden sie am Strand unter Palmen essen … das würde die Qualität des Essens dramatisch erhöhen! Freuen Sie sich – würden Sie das Brötchen außerdem noch teilen, hätte ich noch eine Reihe Fragen über Ihren Esspartner gestellt. So sind Sie sofort fertig.“</dd>
<dt><strong>Sie:</strong> „Tatsächlich?“ </dd>
<dd><strong>Wurstfachverkäuferin:</strong> „Tatsächlich. So sieht es die Verkaufspreisempfehlung vom Bund der Brötchenschmierer vor.“ </dd>
</dl>
<p>Dieser Dialog erscheint haarsträubend absurd. Ähnlich absurd erscheint es mir jedoch, wenn ein Designer nicht nur seine Leistung abrechnet, sondern in die Preisgestaltung etwas einfließt, wie z.B. ob der Kunde es sich leisten kann und bei welchen Agenturen er bisher angefragt hat (ergo: wieviel Geld er bereit ist, auszugeben). Bei großen Kunden wie global operierenden Konzernen oder Gruppen verstehe ich uneingeschränkt, dass es ein Unterschied ist, ob ich ein Logo oder eine Gestaltung national oder international verwende. Ähnlich absurd scheint mir das Preismodell der großen Bildagenturen wie <a href="http://pro.corbis.com/" title="Extern: Corbis">Corbis</a> oder <a href="http://www.gettyimages.com/" title="Extern: gettyimages">gettyimages</a>. Hier erhält der Fotograf letzendlich einen Bruchteil der durch die Bildagentur verlangten Lizenzgebühren, deren Höhe jedoch nicht selten durch Parameter wie Dauer und Häufigkeit der geplanten Verwendung, Medium, Zielgruppe, Region und Auflösung bestimmt wird.</p>
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		<title>Political Correctness im Manager Magazin Online: Update</title>
		<link>http://nitzsche.info/blog/2007/11/27/political-correctness-im-manager-magazin-online-update/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 17:57:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nitzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Kai Lange, der Redakteur, der verantwortlich zeichnete für den Artikel, dessen Teaserbild ich im Manager Magazin Online beanstandet hatte, hat mittlerweile auf meinen Beitrag reagiert und ich darf mit seiner freundlichen Genehmigung zitieren:
Sie haben mit Ihrer Kritik völlig recht. Auf die lahme Ausrede, ich hätte das Bild nicht ausgesucht, will ich mich gar nicht zurückziehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kai Lange, der Redakteur, der verantwortlich zeichnete für den Artikel, dessen Teaserbild ich im Manager Magazin Online beanstandet hatte, hat mittlerweile auf meinen Beitrag reagiert und ich darf mit seiner freundlichen Genehmigung zitieren:</p>
<blockquote><p>Sie haben mit Ihrer Kritik völlig recht. Auf die lahme Ausrede, ich hätte das Bild nicht ausgesucht, will ich mich gar nicht zurückziehen – die Bildauswahl, gleich ob von einem schreibenden Redakteur oder von einem Bildredakteur, war in diesem Zusammenhang wirklich saublöd. Ich habe das Bild entfernt und werde künftig vor dem Liveschalten nochmal gegenchecken. Danke für ihre Anregung.</p>
</blockquote>
<p>Vielen Dank für die freundliche Nachricht und natürlich auch für den offenen und souveränen Umgang mit Kritik – hiervon könnten sich einige Medienschaffende (zu denen ich auch die Blogosphäre zähle) in Deutschland eine oder mehrere Scheiben abschneiden.</p>
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		<title>Political Correctness im Manager Magazin Online</title>
		<link>http://nitzsche.info/blog/2007/11/03/political-correctness-im-manager-magazin-online/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Nov 2007 00:59:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nitzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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Gerade eben im Manager Magazin Online gefunden: das Teaser-Bild zum Artikel „Gesetzentwurf: Deutschland kann auch anders“. Inhaltlich geht es im Artikel um die Reaktion der Bundesregierung auf Übernahmen deutscher Firmen durch ausländische Investoren. Wörtlich ist im Teaser zu lesen: „Die Bundesregierung will deutsche Unternehmen besser vor ausländischen Übernahmen schützen.“ – muss dazu wirklich ein schwarzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="sample" src='/blog/wp-content/uploads/2007/11/manager-magazin.png' alt='Artikel-Teaser „Gesetzentwurf: Deutschland kann auch anders“ im Manager Magazin Online' /></p>
<p>Gerade eben im <a href="http://www.manager-magazin.de/" title="Extern: Manager Magazin Online">Manager Magazin Online</a> gefunden: das Teaser-Bild zum <a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,514883,00.html" title="Extern: Artikel „Gesetzentwurf: Deutschland kann auch anders“">Artikel „Gesetzentwurf: Deutschland kann auch anders“</a>. Inhaltlich geht es im Artikel um die Reaktion der Bundesregierung auf Übernahmen deutscher Firmen durch ausländische Investoren. Wörtlich ist im Teaser zu lesen: „Die Bundesregierung will deutsche Unternehmen besser vor ausländischen Übernahmen schützen.“ – muss dazu wirklich ein schwarzer Boxer herhalten, der von einem weiß-roten Boxhandschuh mitten auf die Nase getroffen wird? Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialismus" title="Extern: Nationalsozialismus in der Wikipedia">weiß-rote Zeit</a> ist in Deutschland ja seit etwas über 62 Jahren vorbei. Kann die Bildauswahl ein Versehen sein? Ich will es hoffen …</p>
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