<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>nitzsche.info/ &#187; Usability</title>
	<atom:link href="http://nitzsche.info/blog/category/usability/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://nitzsche.info/blog</link>
	<description>Webdesign, Webentwicklung und Beratung</description>
	<lastBuildDate>Mon, 03 Aug 2009 00:17:03 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Usability (Folge 6): Sprachwahl</title>
		<link>http://nitzsche.info/blog/2008/12/09/usability-folge-6-sprachwahl/</link>
		<comments>http://nitzsche.info/blog/2008/12/09/usability-folge-6-sprachwahl/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 10:28:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nitzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usability]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://nitzsche.info/blog/?p=302</guid>
		<description><![CDATA[
Sprache ist einer der Schlüssel zum Verständnis von Webseiten und der Schlüssel für das Verständnis des Inhalts. Wieso also sollte man es seinen Benutzern schwer machen, die bevorzugte Sprache auszuwählen? Für die internationale Seite von Hewlett-Packard (die von mir schon zweimal durch den Kakao gezogen wurde), hat man sich etwas ganz pfiffiges einfallen lassen:
Die Sprachwahl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/blog/wp-content/uploads/2008/12/hp-lang-select.jpg" alt="Die Positionierung der Sprachwahl auf der internationalen Seite von Hewlett-Packard" class="sample" /></p>
<p>Sprache ist einer der Schlüssel zum Verständnis von Webseiten und <em>der</em> Schlüssel für das Verständnis des Inhalts. Wieso also sollte man es seinen Benutzern schwer machen, die bevorzugte Sprache auszuwählen? Für die internationale Seite von <a href="http://www.hp.com/" title="Extern: Hewlett-Packard">Hewlett-Packard</a> (die von mir schon <a href="/blog/2007/07/usability-folge-1-hp-deutschland/">zweimal</a> durch den <a href="/blog/2007/07/usability-folge-2-zielgruppen/">Kakao</a> gezogen wurde), hat man sich etwas ganz pfiffiges einfallen lassen:</p>
<p>Die Sprachwahl besteht hier aus einem <span xml:lang="en">Drop-Down</span>-Feld, die natürlich entgegen der <span xml:lang="en">Interface Design</span>-Richtlinie: „Benutze Interaktionselemente, die der Benutzer bereits kennt!“ nicht so aussehen, wie normale <span xml:lang="en">Select</span>-Boxen. Würde dann zwar besser funktionieren, sähe aber nicht so schön aus.</p>
<p>Auch im Verhalten weicht dieses Element vom Gelernten ab. Es klappt bereits <span xml:lang="en">On-Mouse-Over</span> auf, wie überall auf der Seite von Hewlett-Packard, selbst bei den Reitern der globalen Seitennavigation. Ein <span xml:lang="en">Label</span> für dieses Element wird vorsorglich per <abbr title="Cascading Style Sheets">CSS</abbr> versteckt (obwohl links neben der Sprachwahl luxuriös viel Platz gewesen wäre), denn man darf es dem Benutzer nicht zu einfach machen. Im Ernst: ob man dem Benutzer nun unbedingt den kognitiven Aufwand abverlangen muss, zu erkennen, dass es sich hier um die Sprachwahl handelt – darüber kann (und sollte) man streiten.</p>
<p>Den neutralen Initialwert „<span xml:lang="en">Language</span>“ innerhalb der Optionen des <span xml:lang="en">Drop-Down</span>-Felds sucht man vergeblich. Stattdessen findet man per <span xml:lang="en">Default</span> in der internationalen Seite die Option „<span xml:lang="en">United States-English</span>“ vorausgewählt, obwohl man, wenn man das Element öffnet, zunächst nur alphabetische Kategorien erhält. Muss die per <span xml:lang="en">Default</span> ausgewählte Option nicht Teil der wählbaren Optionen auf der ersten Ebene sein, wie es technisch bei einer gewöhnlichen <span xml:lang="en">Select-Box</span> gar nicht anders möglich wäre?</p>
<p><img src="/blog/wp-content/uploads/2008/12/hp-drop-down.png" alt="Die geöffnete erste Ebene der Sprachwahl von Hewlett-Packard" class="sample" /></p>
<p>Allerdings der Inhalt des Menüs – man erwartet hier … ja, was eigentlich: Sprachen? – enttäuscht dann schon wieder. Einträge wie „<span xml:lang="en">A through B</span>“ und „<span xml:lang="en">C through D</span>“ teilen die wählbaren Sprachen alphabetisch ein. Berührt man mit dem Mauszeiger die Einträge, klappt die jeweilige Liste nach links aus, ohne auch dieses abweichende Verhalten z.B. durch einen Pfeil zu symbolisieren. Zusätzlich als problematisch erweist es sich, dass eine Mischform zwischen der Anmutung einer klassischen <span xml:lang="en">Select</span>-Box und einem <span xml:lang="en">Drop-Down</span>-Menü gewählt wurde, denn die Verschachtelung ist eindeutig nicht Merkmal eines gewöhnlichen Formularelements, wie man es zu benutzen gelernt hat.</p>
<p>Auch die Tastaturnavigation funktioniert nicht, wie man es bei einem Formularfeld erwartet hätte – die Eingabe des ersten Buchstaben der gewünschten Sprache zeigt keine Wirkung, da das Interaktionselement nicht durch die <span xml:lang="en">Rendering Engine</span> oder das Betriebssystem gezeichnet ist. Auch die Navigation mit den Pfeiltasten arbeitet nicht – man muss die Tabulator-Taste bemühen und seine Wahl jeweils mit <span xml:lang="en">Enter</span> bestätigen.</p>
<p>Die Benutzung eines verschachtelten <span xml:lang="en">Drop-Down</span>-Menüs ist kognitiv und motorisch am aufwändigsten. Wieso es dann ausgerechnet dafür verwendet wird, die Grundlage für das Verständnis der Seite zu wählen, ist nur schwer verständlich. Allein die Positionierung der Sprachwahl auf der Webseite ist angelehnt an die Benutzergewohnheiten – aber das ist eigentlich kaum erwähnenswert. Hewlett-Packard hat hier versucht, die klassische <span xml:lang="en">Select</span>-Box zu optimieren, um die Sprachwahl einfacher zu gestalten – was allerdings genau das Gegenteil bewirkt hat. Es ist komplizierter geworden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://nitzsche.info/blog/2008/12/09/usability-folge-6-sprachwahl/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Flash-Intros sind zu 100 % böse</title>
		<link>http://nitzsche.info/blog/2008/05/09/flash-intros-sind-zu-100-boese/</link>
		<comments>http://nitzsche.info/blog/2008/05/09/flash-intros-sind-zu-100-boese/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 12:19:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nitzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usability]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://nitzsche.info/blog/?p=112</guid>
		<description><![CDATA[
Angestiftet durch einen längeren Vor-Ort-Einsatz bei einem Kunden in Frankfurt schaute ich mich bei Vodafone nach einer neuen Alternative zu meinem alten Fair Flat-Vertrag (5 GB) um, denn mir wurde zugetragen, es gäbe mittlerweile eine Upgrade-Möglichkeit auf eine echte Flatrate für nur 34,95 EUR monatlich. Doch schon als ich den Vodafone Deutschland-URL eingetippt hatte, lief [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/blog/wp-content/uploads/2008/05/vodafone-intro.png" alt="Einstiegsseite Vodafone Deutschland" class="sample" /></p>
<p>Angestiftet durch einen längeren Vor-Ort-Einsatz bei einem Kunden in Frankfurt schaute ich mich bei <a href="http://www.vodafone.de/" title="Extern: Vodafone">Vodafone</a> nach einer neuen Alternative zu meinem alten <span xml:lang="en">Fair Flat</span>-Vertrag (5 <abbr title="Gigabytes" xml:lang="en">GB</abbr>) um, denn mir wurde zugetragen, es gäbe mittlerweile eine <span xml:lang="en">Upgrade</span>-Möglichkeit auf eine echte <span xml:lang="en">Flatrate</span> für nur 34,95 <abbr title="Euro">EUR</abbr> monatlich. Doch schon als ich den Vodafone Deutschland-<abbr title="Uniform Resource Locator" xml:lang="en">URL</abbr> eingetippt hatte, lief es mir kalt den Rücken herunter. <span xml:lang="en">Flash</span> – wohlgemerkt: auf meinem 15,4&#8243;-<span xml:lang="en">Display</span> war ein Teil des <span xml:lang="en">Flash</span>-Films außerhalb des <span xml:lang="en">Viewports</span> – und natürlich der unvermeidliche „Intro überspringen“-Button. Wie kann Vodafone nur so etwas tun? Zusätzlich zum <span xml:lang="en">Flash</span>-Intro existiert auf der Folgeseite im Kopf-Bereich der Seite eine weitere <span xml:lang="en">Flash</span>-Animation. Möchte Vodafone nun über Produkte informieren und sie verkaufen? Oder möchte Vodafone zeigen, wie schön sie Agenturen dafür bezahlen können, Bildchen zu animieren?</p>
<p><img src="/blog/wp-content/uploads/2008/05/vodafone-intro-ueberspringen.png" alt="Einstiegsseite Vodafone Deutschland, Button „Intro überspringen“" class="sample" /></p>
<p>Irgendwie wirkt es schon fast wie ein Schuld-Eingeständnis, dieser „Intro überspringen“-<span xml:lang="en">Button</span>. Frei nach dem Motto: „Ihr wollt es nicht sehen. Wir wissen das. Aber wir wollten es trotzdem zeigen.“. Irgendwie fühle ich mich in die neunziger Jahre zurückversetzt.</p>
<h2>Weiterführende Links</h2>
<ul>
<li>Gerrit van Aaken über <a href="http://praegnanz.de/essays/dinge-die-man-einfach-nicht-mehr-macht" title="Extern: Gerrit van Aaken: Dinge, die man einfach nicht mehr macht">Dinge, die man einfach nicht mehr macht</a></li>
<li>Jakob Nielsen darüber, warum <a href="http://www.useit.com/alertbox/20001029.html" title="Extern: Jakob Nielsen's Alertbox, October 29, 2000: Flash: 99% Bad">Flash zu 99 % böse</a> ist</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://nitzsche.info/blog/2008/05/09/flash-intros-sind-zu-100-boese/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Usability (Folge 5): The shoemaker’s son always goes barefoot</title>
		<link>http://nitzsche.info/blog/2008/01/27/usability-folge-5-the-shoemakers-son-always-goes-barefoot/</link>
		<comments>http://nitzsche.info/blog/2008/01/27/usability-folge-5-the-shoemakers-son-always-goes-barefoot/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Jan 2008 01:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nitzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usability]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://nitzsche.info/blog/2008/01/usability-folge-5-the-shoemakers-son-always-goes-barefoot/</guid>
		<description><![CDATA[Die mit 58 Millionen Euro (laut eigenen Angaben über 60 Millionen Euro) im Jahr 2006 umsatzstärkste Multimedia-Agentur Deutschlands wirbt mit Texten wie:

Wir nutzen dafür das Self-Assessment-Verfahren nach dem EFQM-Modell (European Foundation for Quality Management) sowie dem Bootstrap/SPICE-Modell (ISO/IEC TR 15504). Zum fünften Mal in Folge errangen wir 2007 auf diese Weise den Titel Bester Multimedia [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die mit 58 Millionen Euro (laut eigenen Angaben <a href="http://www.t-systems-mms.com/mms/de/Unternehmen/Wir_ueber_uns/Daten_und_Fakten/daten_und_fakten" title="Extern: T-Systems Multimedia Solutions: Daten und Fakten">über 60 Millionen Euro</a>) im Jahr 2006 <a href="http://www.newmediaranking.de/rankings_2007.html" title="Extern: New Media Ranking 2007">umsatzstärkste Multimedia-Agentur Deutschlands</a> wirbt mit Texten wie:</p>
<p><img class="sample" src='/blog/wp-content/uploads/2008/01/kontaktformular-uebersicht.png' alt='Übersicht über das Kontaktformular der T-Systems Multimedia Solutions GmbH' /></p>
<blockquote><p>Wir nutzen dafür das <span xml:lang="en">Self-Assessment</span>-Verfahren nach dem <abbr title="European Foundation for Quality Management" xml:lang="en">EFQM</abbr>-Modell (European Foundation for Quality Management) sowie dem Bootstrap/<abbr title="Software Process Improvement and Capability Determination" xml:lang="en">SPICE</abbr>-Modell (<abbr title="International Organization for Standardization" xml:lang="en">ISO</abbr>/<abbr title="International Electrotechnical Commission">IEC</abbr> TR 15504). Zum fünften Mal in Folge errangen wir 2007 auf diese Weise den Titel Bester Multimedia Dienstleister Deutschlands. Für uns ist das der Ansporn, unseren Kunden auch in Zukunft <span xml:lang="en">state-of-the-art</span> Lösungen und Dienstleistungen zu bieten.</p>
</blockquote>
<p>… für sich. Im Deutschen ist es (noch) nach wie vor so, dass <span xml:lang="la">Komposita</span> ersatzweise zur Zusammenschreibung auch mit einem Bindestrich verbunden werden dürfen. Unter anderem sorgen Anglizismen, die (wie in der verwendeten Sprache natürlich auch, wenn sie im Deutschen verwendet werden) ohne Bindestrich geschrieben werden, wie z.B. <span xml:lang="en">Google Maps</span>, <span xml:lang="en">Multimedia Solution</span> oder <span xml:lang="en">Operating System</span>, dafür, dass auch mehr und mehr im Deutschen die Regel zum Umgang mit derlei <span xml:lang="la">Komposita</span> verwässert wird. Aber zurück zum eigentlichen Thema des Beitrags …</p>
<p>Eben jener Multimedia-Dienstleister, der solch kryptische Phrasen verwendet – und ich bezweifle, dass gerade die Zielgruppe jenes Textes seinen Sinn versteht – bedient sich auch gewiefter <span xml:lang="en">Usability</span>-Kniffe, wie der Reduktion des Kontrasts von Kontaktformularen und beispielsweise der sehr webzweinullig wirkenden <span xml:lang="en">Tag Cloud</span>.</p>
<p><img class="sample" src='/blog/wp-content/uploads/2008/01/kontaktformular-detail.png' alt='Detailansicht der Kontaktformulars der T-Systems Multimedia Solutions GmbH' /></p>
<p>Das <a href="http://www.t-systems-mms.com/mms/de/Allgemeines/kontakt/Kontakt" title="Extern: T-Systems Multimedia Solutions: Kontakt">Kontaktformular</a> selbst, was unter der Überschrift <q>Nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Wir freuen uns auf Sie!</q> daherkommt, stellt eben dieses soeben in der Überschrift gemachte Versprechen drastisch in Frage, da man es kaum erkennt. Hier wird nicht nur eine kleine Schriftgröße verwendet, sondern auch noch ein helles Grau (#b2b2b2) als Schriftfarbe. Ich verstehe nicht, wie der führende Internet- und Multimedia-Dienstleister Deutschlands einen derartigen Kardinalfehler begehen kann!</p>
<p><img class="sample" src='/blog/wp-content/uploads/2008/01/tag-cloud.png' alt='Tag Cloud der T-Systems Multimedia Solutions GmbH' /></p>
<p>Gerade die <span xml:lang="en">Tag Cloud</span> ist mit Absicht zwar groß gesetzt, allerdings sogar mit einem hellen Grau hinterlegt, so dass die hellgraue Schrift auf noch hellgrauerem Grund kaum zu sehen ist.</p>
<p>Lösung: der relevante Inhalt sollte einen anderen, stärkeren Kontrast erhalten, sowie eine größere und damit besser lesbare Schriftröße.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://nitzsche.info/blog/2008/01/27/usability-folge-5-the-shoemakers-son-always-goes-barefoot/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Galileo Computing: Tech Talks</title>
		<link>http://nitzsche.info/blog/2008/01/08/galileo-computing-tech-talks/</link>
		<comments>http://nitzsche.info/blog/2008/01/08/galileo-computing-tech-talks/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 16:53:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nitzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://nitzsche.info/blog/2008/01/galileo-computing-tech-talks/</guid>
		<description><![CDATA[Mein Vortrag „Usability 2.0“ auf dem letzten Multimediatreff in Köln wurde vom Galileo Press-Verlag aufgezeichnet. Das Ergebnis gibt es jetzt als „Tech Talk“ im Flash Video-Format. Zusammen mit den Vorträgen der anderen Referenten Tobias Hauser, Nils Pooker, Gerrit van Aaken, Jens Grochtdreis und Dirk Jesse, sowie Vitaly Friedmann steht er nun bei Galileo Computing/Tech Talks [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Vortrag „<span xml:lang="en">Usability</span> 2.0“ auf dem letzten <a href="http://www.multimediatreff.de/" title="Extern: Multimediatreff">Multimediatreff</a> in <a href="http://www.koeln.de/" title="Extern: Köln">Köln</a> wurde vom <a href="http://www.galileo-press.de/" title="Extern: Galileo Press-Verlag">Galileo Press-Verlag</a> aufgezeichnet. Das Ergebnis gibt es jetzt als „Tech Talk“ im <span xml:lang="en">Flash</span> Video-Format. Zusammen mit den Vorträgen der anderen Referenten <a href="http://www.hauser-wenz.de/" title="Extern: Hauser Wenz Partnerschaftsgesellschaft">Tobias Hauser</a>, <a href="http://www.pookerart.de/" title="Extern: Nils Pooker">Nils Pooker</a>, <a href="http://praegnanz.de/" title="Extern: Gerrit van Aaken">Gerrit van Aaken</a>, <a href="http://blog.grochtdreis.de/" title="Extern: Jens Grochtdreis">Jens Grochtdreis</a> und <a href="http://blog.highresolution.info/" title="Extern: Dirk Jesse">Dirk Jesse</a>, sowie <a href="http://www.smashingmagazine.com/" title="Extern: Smashing Magazine">Vitaly Friedmann</a> steht er nun bei <a href="http://www.galileocomputing.de/techtalks" title="Extern: Galileo Computing/Tech Talks">Galileo <span xml:lang="en">Computing</span>/<span xml:lang="en">Tech Talks</span></a> zur Verfügung.</p>
<h2>Sonstiges zum XXI. Multimediatreff</h2>
<ul>
<li><a href="http://multimediatreff.de/galleryview.php?MMTGalleryID=10021">Bilder</a></li>
<li><a href="http://multimediatreff.de/galleryviewtext.php?MMTGalleryID=10021">Zusammenfassungen</a></li>
<li><a href="http://www.multimediatreff.de/galleryviewdownload.php?MMTGalleryID=10021">Download der Vorträge</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://nitzsche.info/blog/2008/01/08/galileo-computing-tech-talks/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Usability (Folge 4): The Way People Look</title>
		<link>http://nitzsche.info/blog/2007/11/27/usability-folge-4-the-way-people-look/</link>
		<comments>http://nitzsche.info/blog/2007/11/27/usability-folge-4-the-way-people-look/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 17:47:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nitzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usability]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://nitzsche.info/blog/2007/11/usability-folge-4-the-way-people-look/</guid>
		<description><![CDATA[
Ein Beitrag des Dr. Web Weblog vom 21. November 2007 stellt den Dienst Feng-GUI vor. Feng-GUI erstellt durch die Analyse eines Screenshots eine Heatmap, die visualisiert, wie Besucher eine Webseite wahrnehmen würden.
Feng-GUI über ihren Dienst: The ViewFinder Heatmap service creates a Saliency attention heatmap. The salience map creation is based upon neuro-science studies of visual [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="sample" src='/blog/wp-content/uploads/2007/11/heatmap.jpg' alt='Screenshot und automatisch generierte Heatmap von /' /></p>
<p>Ein <a href="http://www.drweb.de/weblog/weblog/?p=935" title="Extern: Neurowissenschaftliche Heatmap für Webseiten">Beitrag</a> des <a href="http://www.drweb.de/weblog/weblog/" title="Extern: Dr. Web Weblog">Dr. Web Weblog</a> vom 21. November 2007 stellt den Dienst <a href="http://www.feng-gui.com/" title="Extern: Feng-GUI">Feng-<abbr title="Graphical User Interface">GUI</abbr></a> vor. Feng-<abbr>GUI</abbr> erstellt durch die Analyse eines <span xml:lang="en">Screenshots</span> eine <span xml:lang="en">Heatmap</span>, die visualisiert, wie Besucher eine Webseite wahrnehmen würden.</p>
<p>Feng-<abbr>GUI</abbr> über ihren Dienst: <q xml:lang="en">The ViewFinder Heatmap service creates a Saliency attention heatmap. The salience map creation is based upon neuro-science studies of visual Attention, Perception and Cognition of humans. Or in English: What people are looking at? It captures a snapshot image of the requested website and generates a visual attention heatmap. Heatmap &#8211; from dark blue through green to red, describing the temperature heat of the image heated by human eyes.</q></p>
<p>Die Analyse selbst beruht auf einem Mechanismus, der mit Hilfe von <abbr title="Künstliche Intelligenz">KI</abbr> menschliche Wahrnehmung simuliert. Menschliche Wahrnehmung ist ja so komplex nicht, daher war mein Vertrauen in diesen Dienst anfänglich entsprechend groß – und hat sich leider bestätigt. Wie schön wäre es, eine Webseite einfach von einem Automatismus untersuchen zu lassen und sofort ein fundiertes Ergebnis vorliegen zu haben, auf dessen Basis man nun weitere Optimierungsmaßnahmen erwägen kann? Leider ist das natürlich ein Luftschloss – die Ergebnisse sind mehr als anzuzweifeln. Das bestätigen nicht nur die Kommentare des Beitrags bei Dr. Web, sondern auch die Tests, die ich mit meiner eigenen Webseite vorgenommen habe. Hier sind exakt die Bereiche als sogenannte „<span xml:lang="en">Hot Spots</span>“ markiert, denen ich die wenigste Aufmerksamkeit zugestanden hätte. Vermutlich zieht das „neu!“ deutlich mehr Aufmerksamkeit auf sich, als ich eigentlich möchte, aber dass die Überschriften überhaupt nicht wahrgenommen werden, wage ich zu bezweifeln.</p>
<p>Das Problem der Software ist unter anderem, dass sie die gesamten Erfahrungen eines Menschen beim Betrachten von Webseiten, sowie das blitzschnelle Erfassen von Textbausteinen, die eventuell Aufmerksamkeit erregen, nicht simulieren kann. Bei einem Bild mag sowas noch begrenzt möglich sein, bei Webseiten jedoch spielen eine deutlich größere Anzahl von Faktoren eine Rolle.</p>
<p>Wer genau hinter Feng-<abbr>GUI</abbr> steckt, ist unklar. Über sich selbst schreiben sie: <q xml:lang="en">Feng-<abbr>GUI</abbr> Lab is a group of artificial vision scientists and interactive designers. We have joined together to pool our resources exploring human vision to find out: Where and how people look and what do they find attractive?</q>.</p>
<p>Mich würde stark die Gegenüberstellung von einer echten <span xml:lang="en">Heatmap</span>, entstanden durch <span xml:lang="en">Eye Tracking</span>, und der korrespondierenden Feng-<abbr>GUI</abbr>-Heatmap interessieren – wer so etwas hat, möge sich bei mir melden.</p>
<p>Vorläufiges Fazit: zur Zeit kann eine automatisierte Analyse einer Webseite oder eines <span xml:lang="en">Screenshots</span> noch nicht mal ein rudimentärer Ersatz für „echtes“ <span xml:lang="en">Eye Tracking</span>. Zu eindeutig sind die offensichtlichen Fehlgriffe dieses Dienstes.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://nitzsche.info/blog/2007/11/27/usability-folge-4-the-way-people-look/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rückblick: Usability World 2007</title>
		<link>http://nitzsche.info/blog/2007/11/03/rueckblick-usability-world-2007/</link>
		<comments>http://nitzsche.info/blog/2007/11/03/rueckblick-usability-world-2007/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Nov 2007 00:47:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nitzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://nitzsche.info/blog/2007/11/rueckblick-usability-world-2007/</guid>
		<description><![CDATA[
Gerade habe ich Hamburg den Rücken gekehrt, um nun in Berlin am BarCampBerlin2 teilzunehmen – die Erinnerungen sind noch frisch und die Eindrücke wirken noch nach, daher möchte ich einen kurzen Rückblick wagen. Ebenfalls einen Rückblick, allerdings noch zeitnaher als ich, hat Oliver Wagner in seinem Agenturblog vorgenommen (Tag 1/Tag 2). Angesichts seiner lobenswerten Ausführlichkeit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="sample" src='/blog/wp-content/uploads/2007/11/jakob-nielsen.jpg' alt='Jakob Nielsen' /></p>
<p>Gerade habe ich <a href="http://www.hamburg.de/" title="Extern: Hamburg">Hamburg</a> den Rücken gekehrt, um nun in <a href="http://www.berlin.de/" title="Extern: Berlin">Berlin</a> am <a href="http://barcampberlin2.mixxt.de/" title="Extern: Wiki des BarCampBerlin2">BarCampBerlin2</a> teilzunehmen – die Erinnerungen sind noch frisch und die Eindrücke wirken noch nach, daher möchte ich einen kurzen Rückblick wagen. Ebenfalls einen Rückblick, allerdings noch zeitnaher als ich, hat <a href="https://www.xing.com/profile/Oliver_Wagner" title="XING-Profil von Oliver Wagner">Oliver Wagner</a> in seinem <a href="http://www.agenturblog.de/" title="Extern: Agenturblog">Agenturblog</a> vorgenommen (<a href="http://www.agenturblog.de/2007-11/usability-world-2007-tag-1/" title="Extern: Usability World 2007 – Tag 1">Tag 1</a>/<a href="http://www.agenturblog.de/2007-11/usability-world-2007-tag-2/" title="Extern: Usability World 2007 – Tag 2">Tag 2</a>). Angesichts seiner lobenswerten Ausführlichkeit, die mir einiges an Mühe erspart, möchte ich nur kurz auf einige Dinge Bezug nehmen, die mir sehr deutlich aufgefallen sind.</p>
<p>Den Einstieg machte am <a href="http://usabilityworld.de/de/programm_tag1.html" title="Extern: Erster Tag der Usability World 2007 in Hamburg">ersten Tag</a> des Kongresses <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Esslinger" title="Extern: Hartmut Esslinger in der Wikipedia">Hartmut Esslinger</a>, Macher, Visionär und amerikanischer Schwabe. Seine teils abstrakten, teils konkreten, aber immer leidenschaftlichen Ausführungen zum Thema Design, Usability und Strategie hätten selbst Finanzbeamte inspirieren können – wenn nicht zu Kreativität, dann aber zumindest zum Nachdenken. Ein Großer, den zu hören mir sehr viel bedeutet hat.</p>
<p>Auch <a href="https://www.xing.com/profile/Andreas_Noelting" title="Extern: XING-Profil von Andreas Nölting">Andreas Nöltings</a> Einblick in die Entstehung der Webseite des <a href="http://www.manager-magazin.de/" title="Extern: Manager Magazin Online">Manager Magazins</a> gefiel gut – der Fokus seiner Ausführungen lag  keineswegs auf der Usability, was meinem Interesse allerdings keinen Abbruch tat. Mich hat erstaunt, wieviel Bauch und wie wenig Methode hinter der Optimierung des Manager Magazin Online steht – obwohl man natürlich durch Versuch und Irrtum über die Zeit ein recht gutes Gefühl dafür bekommt, mit welchen Reglern man welche Reaktionen erreicht, ist der Ansatz – trotz seines Erfolgs – meiner Meinung nach zu pragmatisch und zu unwissenschaftlich.</p>
<p><img class="sample" src='/blog/wp-content/uploads/2007/11/gewinner-dinner.jpg' alt='Yves Luther, Oliver Wagner und Jörg Linder beim Gewinner-Dinner von agenturblog.de' /></p>
<p>Der Vortrag über das <a href="http://www.apple.com/de/iphone/" title="Extern: Apple iPhone">iPhone</a> ging enorm in die Tiefe verschiedener Studien über Detailfragen zu Multitouch, Tastatur, etc. und bestätigte meine diffuse Ahnung: das Interface fordert einen gewissen Lernaufwand vom Benutzer und bevorzugt die Benutzer von 12-Tasten-Handys gegenüber den Benutzern von QWERTZ-Business-Handys. Fazit des Vortrags: Das iPhone ist kein Business-Handy, sondern eine Entertainment-Maschine.</p>
<p>Highlight des <a href="http://usabilityworld.de/de/programm_tag2.html" title="Extern: Zweiter Tag der Usability World 2007 in Hamburg">zweiten Tages</a> war sicherlich die Keynote von <a href="http://www.useit.com/jakob/" title="Extern: Jakob Nielsen">Jakob Nielsen</a>, der, nachdem wir uns gegenseitig fotografiert hatten, über den derzeitigen Status von Usability referierte. Meine Ahnung hat sich bestätigt: er ist gar nicht so schlimm wie seine <a href="http://www.useit.com/alertbox/" title="Extern: Alertbox">Alertbox</a>. Erwartet habe ich natürlich auch im Vorfeld, dass sein Vortrag fundiert ist – ich wurde nicht enttäuscht. Über zwanzig Minuten stellte er sich danach unseren Fragen und ließ sich bereitwillig fotografieren.</p>
<p><img class="sample" src='/blog/wp-content/uploads/2007/11/google-blog-suche.png' alt='Googles Blog-Suche' /></p>
<p><a href="https://www.xing.com/profile/Stefan_Keuchel" title="Extern: XING-Profil von Stefan Keuchel">Stefan Keuchel</a>, <abbr title="Chief Customer Officer">CCO</abbr> von <a href="http://www.google.de/" title="Extern: Google">Google Deutschland</a>, erzählte uns in guten 45 Minuten die Erfolgsgeschichte von Google, viel über eher unbekannte Google-Produkte (von denen es derzeit über 90 gibt) und über die Zukunft des Google-Konzerns und der Google-Suchmaschine. Mein persönliches Highlight: bei seiner Vorstellung weitgehend unbekannter Google-Produkte erwähnte er <a href="http://www.google.de/blogsearch?hl=de" title="Extern: Googles Blog-Suche">Googles Blog-Suche</a>. Er verwendete dabei einen Screenshot, auf dem er offensichtlich nach „Usability World 2007“ gesucht hatte – mein Beitrag „Usability World 2007“ war der erste Treffer, gefolgt von einem Beitrag in Oliver Wagners Agenturblog und einem Beitrag aus dem Blog <a href="http://japhy.at/" title="Extern: japhy.at">japhy.at</a> von <a href="https://www.xing.com/profile/Joerg_Linder2" title="Extern: XING-Profil von Jörg Linder">Jörg Linder</a>.</p>
<p>Am Abend des ersten Tages lud Oliver Wagner die <a href="http://www.agenturblog.de/2007-10/die-gewinner-der-usability-world-tickets/" title="Extern: Die Gewinner der Usability World-Tickets">Gewinner der Karten zur Usability World 2007</a> zu einem Gewinner-Dinner im Restaurant seines Hotels <a href="http://www.25hours-hotel.com/25h/" title="Extern: Hotel 25hours">25hours</a> ein – köstlich und reichhaltig, und zwar nicht nur das Essen, sondern auch die Konversation. Danke dafür!</p>
<p>Alles in allem haben mir die beiden Tage gut gefallen. Die Highlights glichen die Tiefpunkte mehr als aus und ließen mich die beiden Tage nicht bereuen. Die Vorträge waren, ebenso wie übrigens das Fachpublikum, sehr heterogen und hatten mehr als einmal nur am Rand Bezug zum Thema Usability. Für den nächsten Kongress wünsche ich mir eine homogenere Referentenauswahl und eine weniger oberflächliche Herangehensweise an das Kernthema.</p>
<p>Meine Bilder vom Kongress gibt es bei <a href="http://flickr.com/photos/stn1978/sets/72157602862551085/" title="Extern: Usability World 2007 bei Flickr">Flickr</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://nitzsche.info/blog/2007/11/03/rueckblick-usability-world-2007/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Usability World 2007</title>
		<link>http://nitzsche.info/blog/2007/10/21/usability-world-2007/</link>
		<comments>http://nitzsche.info/blog/2007/10/21/usability-world-2007/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Oct 2007 21:19:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nitzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://nitzsche.info/blog/2007/10/usability-world-2007/</guid>
		<description><![CDATA[
Florian Krakau machte mich twitternd darauf aufmerksam, dass Oliver Wagner über sein agenturblog.de fünf Karten im Wert von je 750,– EUR zur Usability World 2007, die vom 1. auf den 2. November in Hamburg stattfindet, verlost. Ich hatte sowieso mit dem Gedanken gespielt, teilzunehmen … als ich allerdings von dieser Möglichkeit erfuhr, musste ich es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.usabilityworld.de/' title='Extern: Usability World 2007'><img class="sample" src='/blog/wp-content/uploads/2007/10/usability-world-2007.png' alt='Logo der Usability World 2007' /></a></p>
<p><a href="http://www.pl0g.de/wordpress/" title="Extern: pl0g.de – Web 2.0 in kuschelig">Florian Krakau</a> machte mich <a href="http://twitter.com/dotdean/statuses/319970602" title="Extern: Tweet von Florian Krakau">twitternd</a> darauf aufmerksam, dass <a href="https://www.xing.com/profile/Oliver_Wagner" title="Extern: XING-Profil von Oliver Wagner">Oliver Wagner</a> über sein <a href="http://www.agenturblog.de/" title="Extern: agenturblog.de">agenturblog.de</a> fünf Karten im Wert von je 750,– <abbr title="Euro">EUR</abbr> zur <a href="http://www.usabilityworld.de/" title="Extern: Usability World 2007" xml:lang="en">Usability World 2007</a>, die vom 1. auf den 2. November in <a href="http://www.hamburg.de/" title="Extern: Hamburg">Hamburg</a> stattfindet, verlost. Ich hatte sowieso mit dem Gedanken gespielt, teilzunehmen … als ich allerdings von dieser Möglichkeit erfuhr, musste ich es versuchen. Und siehe da: es hat funktioniert! Ich bin <a href="http://www.agenturblog.de/2007-10/die-gewinner-der-usability-world-tickets/" title="Extern: agenturblog.de – Die Gewinner der Usability World Tickets">glücklicher Gewinner</a> eines Tickets und werde so die Gelegenheit haben, mir <a href="http://www.useit.com/" title="Extern: useit.com: Jakob Nielsen's Website">Jakob Nielsen</a> (<a href="http://www.nngroup.com/" title="Extern: Nielsen Norman Group" xml:lang="en">Nielsen Norman Group</a>), <a href="https://www.xing.com/profile/Stefan_Keuchel" title="Extern: XING-Profil von Stefan Keuchel">Stefan Keuchel</a> (<a href="http://www.google.de/" title="Extern: Google Deutschland">Google Deutschland</a>), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Esslinger" title="Extern: Hartmut Esslinger in der Wikipedia">Hartmut Esslinger</a> (<a href="http://www.frogdesign.com/" title="Extern: Frog Design" xml:lang="en">Frog Design</a>) und viele mehr <span xml:lang="en">live</span> anzusehen! – an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Oliver Wagner!</p>
<p>Aber das war noch nicht genug! Die Aufgabe, die man erledigen musste, um es unter die potenziellen Gewinner zu schaffen, war das Ausdenken einer Frage, die man gern Jakob Nielsen stellen möchte. Damit meine Frage es auch unter die ersten vier der 18 Einsendungen schafft – das sind die vier Fragen, die dann Jakob Nielsen tatsächlich gestellt werden – fordere ich natürlich alle meine Leser hiermit auf: Bitte stimmt für meine Frage (Nr. 4) im Beitrag „<a href="http://www.agenturblog.de/2007-10/unsere-fragen-an-jakob-nielsen-bitte-waehlen/" title="Extern: agenturblog.de – Unsere Fragen an Jakob Nielsen - bitte wählen!">Unsere Fragen an Jakob Nielsen &#8211; bitte wählen!</a>“!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://nitzsche.info/blog/2007/10/21/usability-world-2007/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vortrag: „Usability im Web 2.0“</title>
		<link>http://nitzsche.info/blog/2007/10/02/vortrag-usability-im-web-20/</link>
		<comments>http://nitzsche.info/blog/2007/10/02/vortrag-usability-im-web-20/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Oct 2007 12:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nitzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://nitzsche.info/blog/2007/10/vortrag-usability-im-web-20/</guid>
		<description><![CDATA[Mein Vortrag auf dem Multimediatreff vom 29. September 2007 in Köln beschäftigte sich mit Usability von Webanwendungen und den Unterschieden zwischen Web 1.0 und Web 2.0 in Bezug auf Konventionen und Heuristiken. Die originale PowerPoint-Präsentation gibt es hier:

Der Galileo Computing-Verlag und Oliver Manz vom Multimediatreff werden in den nächsten Tagen noch eine .pdf-Datei des Vortrags [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Vortrag auf dem <a href="http://multimediatreff.de/" title="Extern: Multimediatreff">Multimediatreff</a> vom 29. September 2007 in Köln beschäftigte sich mit Usability von Webanwendungen und den Unterschieden zwischen Web 1.0 und Web 2.0 in Bezug auf Konventionen und Heuristiken. Die originale PowerPoint-Präsentation gibt es hier:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://s3.amazonaws.com/slideshare/ssplayer.swf?id=123620&amp;doc=usability-im-web-202695" width="425" height="348"><param name="movie" value="http://s3.amazonaws.com/slideshare/ssplayer.swf?id=123620&amp;doc=usability-im-web-202695" /></object></p>
<p>Der <a href="http://www.galileocomputing.de/" title="Extern: Galileo Computing">Galileo Computing</a>-Verlag und <a href="https://www.xing.com/profile/Oliver_Manz" title="Extern: XING-Profil von Oliver Manz">Oliver Manz</a> vom Multimediatreff werden in den nächsten Tagen noch eine .pdf-Datei des Vortrags online stellen, für diejenigen, die nicht die Blogs der Referenten lesen. Hoffentlich wird auch bald die <a href="http://multimediatreff.de/galerie.php" title="Extern: Galerien von vergangenen Multimediatreffs">Galerie</a> freigeschaltet …</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://nitzsche.info/blog/2007/10/02/vortrag-usability-im-web-20/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Usability (Folge 3): Bannerwerbung</title>
		<link>http://nitzsche.info/blog/2007/10/02/usability-folge-3-bannerwerbung/</link>
		<comments>http://nitzsche.info/blog/2007/10/02/usability-folge-3-bannerwerbung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Oct 2007 12:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nitzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://nitzsche.info/blog/2007/10/usability-folge-3-bannerwerbung/</guid>
		<description><![CDATA[Diese Bannerwerbung habe ich neulich bei SPIEGEL ONLINE entdeckt – faszinierend. Microsoft, bzw. die ausführende Agentur macht genau das zur Tugend, was viele andere als Not betrachten!

Gewöhnlich schreibt eine sehr wichtige Heuristik vor, auditive/audio-visuelle Inhalte niemals ungefragt zu starten. Bei diesem Microsoft-Banner startet zunächst nur der visuelle Part – eine Schaltfläche unten links unter dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Bannerwerbung habe ich neulich bei <a href="http://spiegel.de/" title="Extern: SPIEGEL ONLINE">SPIEGEL ONLINE</a> entdeckt – faszinierend. <a href="http://www.microsoft.de/" title="Extern: Microsoft">Microsoft</a>, bzw. die ausführende Agentur macht genau das zur Tugend, was viele andere als Not betrachten!</p>
<p><img class="sample" src='/blog/wp-content/uploads/2007/10/microsoft.png' alt='Bannerwerbung von Microsoft' /></p>
<p>Gewöhnlich schreibt eine sehr wichtige Heuristik vor, auditive/audio-visuelle Inhalte niemals ungefragt zu starten. Bei diesem Microsoft-Banner startet zunächst nur der visuelle Part – eine Schaltfläche unten links unter dem Video weist darauf hin, dass man den Ton aktivieren kann, um die Dialoge der Menschen zu hören, die man sieht. Dieses Konzept spricht einen Urinstinkt des Menschen an: Neugierde! Man aktiviert unwillkürlich den Ton, denn man möchte wissen, was diese grauen Gestalten über Microsoft zu sagen haben … so erreicht die Werbung genau das, was sie will – gehört und beachtet werden. Und dabei nervt Sie den Benutzer nicht mit unmittelbar startendem Ton, der in Großraumbüros, während Telefonaten oder auch einfach in arbeitsamer Stille sehr störend sein kann. Sehr gelungen!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://nitzsche.info/blog/2007/10/02/usability-folge-3-bannerwerbung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Webkrauts auf dem Multimediatreff XXI</title>
		<link>http://nitzsche.info/blog/2007/09/06/webkrauts-auf-dem-multimediatreff-xxi/</link>
		<comments>http://nitzsche.info/blog/2007/09/06/webkrauts-auf-dem-multimediatreff-xxi/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2007 11:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nitzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://nitzsche.info/blog/2007/09/webkrauts-auf-dem-multimediatreff-xxi/</guid>
		<description><![CDATA[
Am Samstag, den 29. September ist es wieder soweit, dass Experten „in entspannter Atmosphäre Fachwissen kommunizieren“. Erstaunlicherweise ist der Multimediatreff unter dem Motto „Web 2008: Konzeption &#38; Praxis“ fest in Webkrauts-Hand: Nils Pooker (Kundenkommunikation und Konzeption), Gerrit van Aaken (Design &#38; Typografie), Jens Grochtdreis und Dirk Jesse (YAML) werden Vorträge halten.
Ich bin sehr gespannt auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="sample" src='/blog/wp-content/uploads/2007/10/multimediatreff.png' alt='Webseite des Multimediatreffs' /></p>
<p>Am Samstag, den 29. September ist es wieder soweit, dass Experten „in entspannter Atmosphäre Fachwissen kommunizieren“. Erstaunlicherweise ist der Multimediatreff unter dem Motto <a href="http://multimediatreff.de/naechstestreffen.php" title="Extern: Multimediatreff XXI">„Web 2008: Konzeption &amp; Praxis“</a> fest in <a href="http://www.webkrauts.de/" title="Extern: Webkrauts">Webkrauts</a>-Hand: <a href="http://pookerart.de/wordpress/" title="Extern: Nils Pooker">Nils Pooker</a> (Kundenkommunikation und Konzeption), <a href="http://praegnanz.de/" title="Extern: Gerrit van Aaken">Gerrit van Aaken</a> (Design &amp; Typografie), <a href="http://www.grochtdreis.de/" title="Extern: Jens Grochtdreis">Jens Grochtdreis</a> und <a href="http://blog.highresolution.info/" title="Extern: Dirk Jesse">Dirk Jesse</a> (<abbr title="Yet Another Multicolumn Layout" xml:lang="en">YAML</abbr>) werden Vorträge halten.</p>
<p>Ich bin sehr gespannt auf die Vorträge meiner geschätzten Kollegen!</p>
<p>Ich gebe meinen Einstand, nachdem ich mich zum letzten Multimediatreff nicht mehr anmelden konnte, gleich mit einem Vortrag zum Thema „Usability im Web 2.0“. Im Fokus stehen dabei folgende Themen:</p>
<ul>
<li>Zielgruppen: Wer braucht/nutzt das Web 2.0?</li>
<li>Veränderte Anforderungen an Usability von Web 2.0-Projekten</li>
<li>Veränderung von Heuristiken und Konventionen</li>
<li>Expertenmeinungen unter der Lupe</li>
<li>Neue Technologien, neue Probleme</li>
<li>Exkurs: Usability in Social Networks</li>
<li>Exkurs: Zugänglichkeit im Web 2.0</li>
</ul>
<p><em>Angaben ohne Gewähr.</em></p>
<p>Ausführliche/offizielle Infos zu dieser Veranstaltung gibt es hier:<br />
<a href="http://www.multimediatreff.de/naechstestreffen.php" title="Extern: Multimediatreff XXI">Multimediatreff XXI</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://nitzsche.info/blog/2007/09/06/webkrauts-auf-dem-multimediatreff-xxi/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Usability (Folge 2): Zielgruppen</title>
		<link>http://nitzsche.info/blog/2007/07/10/usability-folge-2-zielgruppen/</link>
		<comments>http://nitzsche.info/blog/2007/07/10/usability-folge-2-zielgruppen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jul 2007 10:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nitzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usability]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://nitzsche.info/blog/2007/07/usability-folge-2-zielgruppen/</guid>
		<description><![CDATA[
Bei meinem letzten Beitrag ist mir mal wieder ein altbekanntes Problem über den Weg gelaufen. Gemeint ist das Lenken des Benutzers durch Zuordnung zu einer gewissen Zielgruppe, vornehmlich auf B2C-Webseiten. Dass Firmen ihre interne Struktur auf eben diese Zielgruppen (Privatanwender, Small Office/Home Office, Großunternehmen, Distributoren, etc.) einstellen, ist hinlänglich bekannt. Auch, dass mittlerweile die Produktlinien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="sample" src='/blog/wp-content/uploads/2007/10/hp.png' alt='Startseite von Hewlett-Packard Deutschland' /></p>
<p>Bei meinem letzten Beitrag ist mir mal wieder ein altbekanntes Problem über den Weg gelaufen. Gemeint ist das Lenken des Benutzers durch Zuordnung zu einer gewissen Zielgruppe, vornehmlich auf <abbr title="Business to Consumer">B2C</abbr>-Webseiten. Dass Firmen ihre interne Struktur auf eben diese Zielgruppen (Privatanwender, <span xml:lang="en">Small Office</span>/<span xml:lang="en">Home Office</span>, Großunternehmen, Distributoren, etc.) einstellen, ist hinlänglich bekannt. Auch, dass mittlerweile die Produktlinien nach diesen Zielgruppen differenziert werden.</p>
<p>Nebenbei: da sehe ich ein Problem. Die offene Einteilung in Zielgruppen deklassiert einfache Benutzer zu Privatanwendern, befördert Angestellte kleiner Firmen in die <span xml:lang="en">Small Office</span>/<span xml:lang="en">Home Office</span>-Schublade und verschleiert die eigentlichen Kriterien, die dazu führen, das derartige Gruppen überhaupt existieren. Oft sind es strategische Beweggründe, Preisgestaltung, Kalkulation. Das einzige Kriterium, was meiner Meinung nach eine Einteilung rechtfertigen würde, wäre die Leistung der Produkte. Aber wer schreibt einem Privatanwender vor, nicht mehr als 100 Seiten im Monat ausdrucken zu dürfen? Und wieso soll er sich keine Doppel-Xeon-Workstation kaufen? Und es wird dann kompliziert, wenn man versucht, diese Kategorien herstellerübergreifend zu verstehen – denn wer bei <span xml:lang="en">Sony</span> ein Privatanwender ist, ist bei Samsung vielleicht <span xml:lang="en">Power User</span> oder bei Lenovo Kandidat für den Bereich <span xml:lang="en">Home Office</span>.</p>
<p>Wirklich wichtig für mich wird es aber an der Stelle, an der eine Webseite Ihre Besucher zu lenken versucht, z.B. durch die Navigationsstruktur.</p>
<p><img class="sample" src='/blog/wp-content/uploads/2007/10/dell.png' alt='Startseite von Dell Deutschland' /></p>
<p>In der Theorie ist der Ansatz ja nicht falsch, aber häufig treten folgende Probleme auf:</p>
<ul>
<li>Der Benutzer weiß nicht, zu welcher Gruppe das gesuchte Produkt gehört</li>
<li>Der Benutzer will, obwohl er einer bestimmten Gruppe angehört, ein Produkt einer anderen Gruppe erwerben/sich darüber informieren</li>
<li>Der Benutzer weiß nicht, in welche Gruppe er gehört</li>
</ul>
<p>Und genau hier scheitert dieses Konzept.</p>
<p><strong>Lösung</strong>: Ein alternativer Weg zum gesuchten Produkt. Nun werden viele sagen: es gibt doch noch die Suchfunktion. Falsch. Natürlich ist sie da, aber sie sollte das <strong>letzte</strong> Mittel sein, um etwas zu finden, wenn die Logik der Navigation mich im Stich lässt oder die Komplexität der Seite mich erschlägt. Einzige Möglichkeit ist ein Produktnavigator, eingeteilt in Typen/Produktgruppen.</p>
<p>Auch die Priorität der Lösungen in der Seitenstruktur wird oft umgekehrt. Es sollte nicht die Navigation per Zielgruppe in den Vordergrund gestellt und der Produktnavigator als Alternative angeboten werden, sondern anders herum. <span xml:lang="en">Fallback</span> für beides ist dann die Suchfunktion, die bitte als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fuzzy-Suche" title="Extern: Fuzzy-Suche in der Wikipedia"><span xml:lang="en">Fuzzy</span>-Suche</a> arbeitet, und nicht nur exakt ausgeschriebene Produktnamen versteht.</p>
<p><img class="sample" src='/blog/wp-content/uploads/2007/10/microsoft1.png' alt='Startseite von Microsoft Deutschland' /></p>
<p>Allgemeine Tipps für Produktfinder: Bitte nehmt <strong>alle</strong> Eure Produkte in Euer Portfolio auf. Legt für ältere Produkte ein Archiv an, kommuniziert offen, wann die Unterstützung für das Produkt eingestellt wurde. Verlinkt bei jedem Produkt Treiber, Supportmöglichkeiten, FAQ, <span xml:lang="en">Knowledgebase</span> und sonstiges Material (<span xml:lang="en">Fact Sheet</span>/<span xml:lang="en">Data Sheet</span>, Preislisten, Versionshistorien). Nur weil ein Produkt bei einer bestimmten Ladenkette exklusiv verkauft wird, ist es trotzdem noch Euer Produkt, denn Euer Logo ist drauf! Auch solche Produkte verdienen es, auf Eurer Webseite erwähnt zu werden.</p>
<p>Abbildungen: Hewlett Packard Deutschland macht es falsch, Microsoft ebenso. Ein bißchen richtig macht es Dell, da fehlt allerdings auf der Startseite eine Suchfunktion.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://nitzsche.info/blog/2007/07/10/usability-folge-2-zielgruppen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Usability (Folge 1): HP Deutschland</title>
		<link>http://nitzsche.info/blog/2007/07/06/usability-folge-1-hp-deutschland/</link>
		<comments>http://nitzsche.info/blog/2007/07/06/usability-folge-1-hp-deutschland/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Jul 2007 12:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nitzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usability]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://nitzsche.info/blog/2007/07/usability-folge-1-hp-deutschland/</guid>
		<description><![CDATA[
Betritt man die Webseite von HP Deutschland, so wird man zunächst einmal nach Eingabe von „http://www.hewlett-packard.de/“ auf die sprechende URL „http://www.hp.com/country/de/de/welcome.html“ weitergeleitet (Wir rufen uns an dieser Stelle bitte ins Gedächtnis, dass wir soeben die Webseite eines führenden, global agierenden Technologieunternehmens betreten haben!). Ein Cookie speichert die zuletzt angewählte Zielgruppe als Standard, so dass ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="sample" src='/blog/wp-content/uploads/2007/10/hp1.png' alt='Startseite von Hewlett-Packard Deutschland' /></p>
<p>Betritt man die Webseite von <abbr title="Hewlett Packard">HP</abbr> Deutschland, so wird man zunächst einmal nach Eingabe von „http://www.hewlett-packard.de/“ auf die sprechende <abbr title="Uniform Resource Locator" xml:lang="en">URL</abbr> „http://www.hp.com/country/de/de/welcome.html“ weitergeleitet (Wir rufen uns an dieser Stelle bitte ins Gedächtnis, dass wir soeben die Webseite eines führenden, global agierenden Technologieunternehmens betreten haben!). Ein <span xml:lang="en">Cookie</span> speichert die zuletzt angewählte Zielgruppe als Standard, so dass ich nun bei erneutem Betreten der Webseite immer direkt als großes Unternehmen erkannt werde. Ein sinnvolles <span xml:lang="en">Feature</span>.</p>
<p>Direkt beim Betreten der Seite wird per <span xml:lang="en">Scripting</span> (sic!) die zweite Zielgruppe hervorgehoben, so dass entsprechender Navigationspunkt den <span xml:lang="en">Focus</span> erhält. Das hätte sich auch im Markup machen lassen. Diese Vorgehensweise erweist sich gerade dann als sinnvoll, wenn ich noch während des <span xml:lang="en">Renderings</span> der Startseite das Suchfeld nutzen möchte (wie naiv!) und dem Feld der <span xml:lang="en">Focus</span> trotz Klick gewaltsam entrissen wird.</p>
<p>Überhaupt: die <span xml:lang="en">Sliding Doors</span> von <abbr>HP</abbr> funktionieren zwar als <span xml:lang="en">Hover</span>-Effekt, allerdings – damit wir es auch bitte nicht sofort verstehen – erst nach einem <span xml:lang="en">Timeout</span>. Gleichzeitig nehmen die Navigationspunkte selbst zwei Aufgaben wahr:</p>
<ul>
<li>Inaktiv reagieren Sie bei Klicken, indem der <span xml:lang="en">Timeout</span> übergangen und direkt der entsprechende Bereich sichtbar wird.</li>
<li>Ist der entsprechende Bereich bereits sichtbar, reagieren Sie bei Klicken als vollwertiger Link, der mich an die Einstiegsseite der jeweiligen Zielgruppe verweist.</li>
</ul>
<p>Eine derartige funktionelle Doppelbelegung verlangt vom Benutzer ein erhöhtes Konzentrations- und Adaptionsvermögen – und stellt zugleich die Geschicklichkeit des Informationsarchitekten unter Beweis. Zusätzlich weckt das <span xml:lang="en">Look &amp; Feel</span> des <span xml:lang="en">Hover</span>-Effekts Erinnerungen an alte Zeiten, in denen die Skriptverarbeitung noch so langsam war, dass sich bei beabsichtigt sofortiger Verarbeitung trotzdem ein <span xml:lang="en">Delay</span> zwischen <span xml:lang="en">Event</span> und Ausführung des Effekts ergab.</p>
<p>Als ob es nicht genug gewesen wäre, die Bedienbarkeit der <span xml:lang="en">Sliding Doors</span> zu erschweren, hält sich <abbr>HP</abbr> nicht an die eigene Farbkodierung. So nimmt <abbr title="zum Beispiel">z.B.</abbr> der Bereich „Öffentlicher Sektor, Gesundheits- &amp; Bildungswesen“, der auf der Startseite in Dunkelgrün (#336633) kodiert ist, die Farbe des Bereichs „Kleine &amp; mittlere Unternehmen“ (#0066ff) an, der natürlich auch nicht bei seiner Farbe bleibt, sondern farblich zur Zielgruppe „Große Unternehmen“ (#003366) mutiert.</p>
<p>Auch typografisch lässt <abbr>HP</abbr> kein Fettnäpfchen aus … 11 <abbr>px</abbr> große, weiße Schrift auf grellem Mittelblau (#0066ff) mit engem Zeilenabstand macht Lust auf mehr.</p>
<p>Die Seitenstruktur an sich ist zwar nicht in Tabellen geformt, dafür ist aber eine starke Divitis ausgebrochen … Container um Container verschachteln sich gegenseitig und sind gepaart mit einer präsentationsbezogenen Classitis (bold, small) sowie Inline Style-Angaben.</p>
<p>Als Sahnehäubchen begrüßt mich ab jetzt immer wieder der eingängige, deutsche Claim „<span xml:lang="en">Business technology for the next generation data centre</span>“ mit dem selbsterklärenden Link „<span xml:lang="en">Click Transformer</span>“ auf einem viel zu deutlich an die Matrix-Trilogie angelehnten Hintergrund. Ganz abgesehen davon: wieso benutzt ein amerikanisches Unternehmen eigentlich „<span xml:lang="en">centre</span>“ (<abbr title="British English">BE</abbr>) anstatt „<span xml:lang="en">center</span>“ (<abbr title="American English">AE</abbr>)?</p>
<p>Am Ende drängt sich der Gedanke auf, dass Informationsarchitekt, Gestalter und Texter miteinander verwandt sein könnten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://nitzsche.info/blog/2007/07/06/usability-folge-1-hp-deutschland/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
